Fachkraft für Interventionelle Radiologie

Im interventionellen Bereich der Radiologie werden die bildgesteuerten Untersuchungen, Eingriffe und Behandlungen zunehmend aufwändiger und komplexer. Dies betrifft mittlerweile alle Körperregionen und bildgebenden Modalitäten, die in der Radiologie angewendet werden. Gleichzeitig steigen auch die Anforderungen an das Personal. Nicht nur im medizinischen Bereich mit Planung, Vorbereitung, Durchführung oder Nachbereitung ist große Expertise gefordert, sondern auch in der Materialwirtschaft und der Personalplanung. Ein gut abgestimmtes und kompetentes Team ist hier der Schlüssel für eine ausgezeichnete Diagnostik, Therapie und den Ablauf.

Um dieser Herausforderung begegnen zu können hat die VMTB, zusammen mit der DRG und der DeGIR, als fachliche Weiterbildung die Zusatzqualifikation „Fachkraft interventionelle Radiologie“ ins Leben gerufen. Diese Weiterbildung soll das erforderliche Wissen und Können vermitteln und bestehende Kenntnisse vertiefen. Für einen erfolgreichen Abschluss müssen drei unterschiedliche Module mit folgenden Inhalten absolviert werden:

Modul 1: Strahlenschutz, Indikationen und Durchführung von Interventionen
Modul 2: Hygienevorschriften, Personal und gesetzliche Grundlagen
Modul 3: Leitlinien, Komplikationsmanagement und Dokumentationen in der IR

Auf dem IROS 2022 kann das Modul 3 belegt werden. Sind alle drei Module erfolgreich bestanden, erhält man das Zertifikat zur „Fachkraft für Interventionelle Radiologie“.

Nähere Informationen zur Zertifizierung finden Sie außerdem unter: https://www.vmtb.de/de-DE/4716/fachkraft-fuer-interventionelle-radiologie/