Sitzungsarten


Basiskurse
In diesen Kursen wird ein Überblick über das gesamte Gebiet der Interventionsradiologie präsentiert und anhand von konkreten Fällen erklärt. Das Sitzungsformat eignet sich besonders für StudentInnen, für junge ÄrztInnen als Vorbereitung auf die Facharztprüfung und DeGIR-/ÖGIR-/DGNR-/ÖGNR-Zertifizierung sowie für medizinisch-technische RadiologieassistentInnen bzw. RadiologietechnologInnen, die ihr Wissen erweitern wollen.

Basiskurse werden mit freundlicher Unterstützung des Dachverbandes für Technologen und Analytiker in der Medizin Deutschland (DVTA), des Verbandes der RadiologietechnologInnen Österreichs (RTaustria), der Schweizerischen Vereinigung der Fachleute für medizinisch technische Radiologie (SVMTRA) sowie der Vereinigung der Medizinisch-Technischen Berufe in der Deutschen Röntgengesellschaft (VMTB) durchgeführt.

Brandneues
In diesem Sitzungsformat werden neueste Studienergebnisse und Techniken aus den Bereichen "vaskuläre Interventionen" und "interventionelle Onkologie" präsentiert. Die Teilnehmer erhalten somit einen Überblick über aktuelle Themen und brandneue Entwicklungen aus verschiedensten Gebieten der interventionellen Radiologie und haben im Anschluss die Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu richten.

DeGIR/ÖGIR-QS-Anwendertreffen
Das Anwendertreffen 2020 wird sich mit den statistischen Auswertemöglichkeiten der Software und den diesbezüglichen Änderungswünschen der Anwender befassen. Darüber hinaus freuen wir uns auf Kommentare zu den Änderungen, die zum Halbjahr 2019 durchgeführten wurden; diese betreffen vor allem die Module der Diagnostischen Punktion und Ablation.

Selbstverständlich werden wir auch die Entwicklung des Registers mit den Zahlen der eingegeben Interventionen und der teilnehmenden Kliniken darstellen.

Änderungswünsche und Fragen von Seiten der Anwender können gerne auf diesem Anwendertreffen direkt an uns herangetragen werden; es wird die Möglichkeit einer Live-Darstellung geben, sodass wir Ihre Probleme umgehend nachvollziehen und hoffentlich auch direkt werden lösen können.

Ein Fall der mich nicht schlafen ließ
Wer kennt nicht einen Fall, der während eines einfach scheinenden Eingriffs plötzlich eine dramatische Wendung erfuhr und die ganze Expertise des Interventionalisten erforderte, um doch noch einen guten Ausgang zu nehmen? Schlafraubend kann aber auch eine Intervention sein, die schon in der Planung einen hohen Schwierigkeitsgrad oder besondere Unsicherheiten des Interventionsverlaufs erwarten lässt.

Beispiele aus dem Alltag von interventionellen RadiologInnen sollen aufzeigen, wo Gefahren lauern und wie auch schwierige Aufgaben durch Erfahrung und Tricks gelöst werden können.

Fokuskurse & Live-in-Box-Präsentationen
Die Fokuskurse behandeln verschiedenste Bereiche der interventionellen Radiologie und werden in manchen Sitzungen von anderen klinischen Disziplinen mitgestaltet. Sie konzentrieren sich auf Grundprinzipien und veranschaulichen bestimmte therapeutische Verfahrensweisen.

Ausgewählte Einheiten dieses Sitzungsformats werden in Kombination mit Video-Case-Präsentationen (Live-in-Box-Präsentationen) stattfinden. Hierbei werden thematisch abgestimmte Fälle hinsichtlich technischer und klinischer Aspekte der interventionell angewandten Verfahren präsentiert und diskutiert. Vor jedem Fall wird die Patientengeschichte beschrieben und die geplante Intervention sowie die verwendeten Materialien erklärt.

Das IROS-Programmkomitee hat sich grundsätzlich dafür entschieden, statt echter Live-Fälle ausschließlich aufgezeichnete Interventionen zu zeigen. Sowohl ethische als auch didaktische Gründe waren hierfür ausschlaggebend. Der für die Live-in-Box-Fälle verantwortliche Interventionalist ist bei der Sitzung anwesend und kann die Video-Case-Präsentation jederzeit unterbrechen, um Fragen aus dem Auditorium zu beantworten.

Fokuskurse eignen sich als Auffrischungskurse für erfahrene ÄrztInnen, aber auch für ÄrztInnen in Weiterbildung, die sich auf höherem Niveau mit bestimmten Interventionen beschäftigen möchten.

Hands-on-Workshops
Während der Hands-on-Workshops haben TeilnehmerInnen die Möglichkeit, unter Anleitung von TutorInnen, Erfahrung mit diversen Behandlungsmethoden zu sammeln sowie den praktischen Umgang mit verschiedensten Interventions-Materialien zu üben.

Im Rahmen des IROS 2020 werden die Hands-on-Workshops thematisch an die Basiskurse gekoppelt sein und zu folgenden Themen angeboten:

  • Periphere Thrombektomie
  • Verschlusssysteme


Heiße Eisen
Die „Heiße Eisen“-Sitzung beleuchtet aktuelle Themen der interventionellen Radiologie, die sich mit anderen Fachgebieten überschneiden oder in denen gerade eine Abstimmung zu einem internationalen Konsensus angestrebt wird. Diese werden aufgrund ihrer Relevanz für den klinischen Alltag ausgewählt. Beim IROS 2020 wird sich die Sitzung mit dem Thema "Analgosedierung" befassen. Im Anschluss an die Präsentationen haben die Teilnehmer Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu richten.

Morbidity & Mortality
Im Rahmen der Morbidity & Mortality-Konferenz werden Fälle präsentiert, die zu Komplikationen geführt haben oder für die PatientInnen tödlich endeten. Die TeilnehmerInnen haben auf diese Weise die Möglichkeit, von den Erfahrungen ihrer KollegInnen zu lernen und wertvolle Tipps für die Praxis zu sammeln.

Poster Top Ten
Neue wissenschaftliche Konzepte, Ideen oder Resultate sollen einem breiten Kongresspublikum vorgestellt werden. Dazu werden 10 ausgewählte Poster präsentiert, die für den IROS 2019 eingereicht worden sind. Im Anschluss an die Präsentationen wird es Gelegenheit für Fragen geben. Darüber hinaus hat das Publikum am Ende der Sitzung die Möglichkeit, mittels e-Votings die 5 herausragendsten Arbeiten zu wählen, die anschließend mit einer Prämie ausgezeichnet werden.

Satellitensymposien
Satellitensymposien werden von Firmen organisiert, um Produkte vorzustellen und neueste Erkenntnisse sowie wissenschaftliche Errungenschaften von hochkarätigen ExpertInnen präsentieren zu lassen.

Simulatortraining
Das Simulatortraining richtet sich an Fortgeschrittene in der interventionellen Radiologie, die die Möglichkeit haben werden, sich durch praktische Übungen an elektronischen Simulatoren in Spezialinterventionen einzuarbeiten.

Spezialkurse 
In den Spezialkursen werden Fallpräsentationen zu verschiedensten interventionellen Themen gehalten. Die TeilnehmerInnen haben dadurch die Möglichkeit, auf informelle und interaktive Weise von der Expertise ihrer KollegInnen zu lernen.

Darüber hinaus wird jeder Spezialkurs mit einem 10-minütigen Fragenblock abschließen, der den Teilnehmern zur Vorbereitung auf die DeGIR/ÖGIR-Zertifizierung dienen soll.

Statistik in der interventionellen Radiologie
Medizinische Statistik ist für die Durchführung und Interpretation empirischer Studien essentiell. Als problematisch empfinden viele Kollegen die Kommunikation mit professionellen Statistikern: häufig blockieren unterschiedliche Gepflogenheiten und Vokabular (Medizin auf der einen, Statistik auf der anderen) das gegenseitige Verständnis. Die Sitzung soll eine praktische Einführung zu Interpretation und Anwendung medizinischer Statistiken im Bereich der Interventionellen Radiologie aus medizinischer Sicht geben. Dazu gehört auch eine Grenzziehung zwischen den leicht selbst durchzuführenden und interpretierenden Statistiken und solchen, für die die Konsultation eines Statistikers empfehlenswert ist. Einen speziellen Fokus legen wir dieses Jahr auf die Planung einer klinischen Studie hinsichtlich einer späteren Publikation.